Chronik und Vereinslokal
Am Anfang unseres Jahrhunderts fanden sich in Hochstätt einige Männer zusammen,
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Als Vereinslokal wurde die Schloßwirtschaft in Schechen aufgesucht, wo sich im Jahre 1952 zwölf Männer zur Wiedergründungsversammlung einfanden, die folgende Vorstandschaft wählten
Der Verein wurde immer größer und man wollte nun an den Rundenwettkämpfen des Gaues teilnehmen.
Der Verein zog ins Nachbarlokal "Eggerwirt" um, da man dort die Möglichkeit hatte, vier 10-m Stände zu errichten.1965 stiegen die Schechener Schützen erstmals in die Rundenwettkämpfe ein. Der Verein wuchs zu einem der mitgliederstärksten im Gau heran, so dass man 1966 beschloss, eine Vereinsfahne anzuschaffen. Diese konnte am 25. Juni 1967 feierlich eingeweiht werden. Fahnenmutter war Elisabeth Ganslmaier, die Frau des damaligen Bürgermeisters, Fahnenbraut war Ingrid Bindl und Herbergsmutter Johanna Eggers. Die Patenschaft übernahm der Nachbarverein Rott am Inn. |
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Zu diesem Zeitpunkt übernahm der Schützenverein Schechen die Tradition des 1905 gegründeten Hochstätter Vereins und nannte sich nun "Alte Ritter" Schechen - Hochstätt. Im Jahr 1969 sah sich der Verein wegen Schließung des bisherigen Vereinslokals gezwungen, sich ein neues Schützenheim zu suchen. In der Hauptversammlung fiel die Entscheidung für das Gasthaus Kapsner in Hochstätt, wo auch die Möglichkeit gegeben war 5 Schießstände aufzustellen. Schon bald konnte man feststellen, dass der Umzug nach Hochstätt eine Belebung des ganzen Vereinslebens darstellte.
Im September 1971 übernahmen die "Alten Ritter" das Gauschießen, zu dem 669 Schützen nach Hochstätt kamen. Im Jahr darauf wurde die Patenschaft bei der Fahnenweihe der Großkarolinenfelder Schützen übernommen.
Aus gesundheitlichen Gründen musste Ludwig Haller 1973 das Amt des Schützenmeisters niederlegen. Dank seinem Idealismus und seines unermüdlichen Einsatzes zählte der Verein damals schon 102 aktive Schützen. Am Festzug nahmen bei schönem Wetter 38 Vereine des Schützengaues Rosenheim - Bad Aibling, befreundete Vereine und die Ortsvereine der Gemeinde Schechen teil. Ein Jahr darauf übernahmen die "Alten Ritter" die Patenschaft der Sportschützen Ostermünchen, die im Juli 1981 ihr 30-jähriges Wiedergründungsfest mit Fahnenweihe feierten. Schützenmeister Mosler aus Ostermünchen konnte zum Heimatabend den Patenverein "Alte Ritter" mit dem 1. Schützenmeister Herbert Gilg, dem Bürgermeister der Gemeinde Schechen Max Franz zusammen mit 50 Schützen unter den zahlreichen Ehrengästen begrüßen. Am Festsonntag warteten die "Alten Ritter" sogar mit einer unübertroffenen Zahl von 75 Schützen auf, es konnte jedoch wegen starkem Regen kein Festzug stattfinden. |
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Bei den nächsten Neuwahlen wurde Rudi Wechselberger sen. zum neuen Schützenmeister gewählt.
Ludwig Haller ernannte man bei dieser Hauptversammlung zum Ehrenschützenmeister. Im Jahre 1973 gab der Verein eine Jungschützenkette in Auftrag und Klaus Knödelmayr erkämpfte sich den Titel des ersten Jungschützenkönigs. Dank der Initiative des Schützenmeisters Wechselberger, sowie dem Entgegenkommen des Wirts Hugo Kapsner konnte 1974 der neue Schießstand im Dachgeschoss des Gasthauses Kapsner eingeweiht werden. Diese Anlage entstandt nicht zuletzt Dank der Gemeinschaftsarbeit zahlreicher Schützen, die 1094 Arbeitsstunden unentgeltlich leisteten. Bei der Jahreshauptversammlung 1975 stellte sich Rudi Wechselberger aus beruflichen Gründen nicht mehr als Vorstand zur Verfügung. Bei den Neuwahlen wurde Herbert Gilg als Nachfolger gewählt. Am 11. Februar 1977 trugen die "Alten Ritter" und eine große Anzahl Schützenbrüder aus Nah und Fern Ludwig Haller zu Grabe. Die Persönlichkeit Ludwig Hallers und sein Geist wird immer im Vereinsleben weiterwirken und Vorbild bleiben. Eine weitere große Schießveranstaltung des Vereins war das 25-jährige Jubiläumsschießen zu dem 15 Vereine mit 344 Schützen nach Hochstätt kamen. Die größte Veranstaltung in der Vereinsgeschichte war allerdings das 75-jährige Gründungsfest, das vom 12. - 17. Juni 1980 in Hochstätt stattfand. |
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Zum Gedenken an den verstorbenen Ehrenschützen Ludwig Haller |
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In der Schießpause im Sommer 1990 konnte durch die erneute Gemeinschaftsarbeit zahlreicher Schützen die Schießanlage im Gasthaus Kapsner renoviert und Dank großzügigen Spenden mit 8 neuen Rika - Ständen aufgerüstet werden.
Zur Standeröffnung wurde am 24. November 1990 ein "Tag der offenen Tür" veranstaltet, um vor allem bei Jugendlichen das Interesse am Schießsport zu wecken. |
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Am 22.Juli 1991 fand erstmals ein Saugrillen für alle Vereinsmitglieder statt.
Da das Fest großen Anklang fand, wird es seither jährlich mit wachsendem Zuspruch der Vereinsmitglieder veranstaltet. Zunehmende Beteiligungen bei den Schießveranstaltungen in den letzten Jahren führte zu einer Belebung des Vereinsgeschehens, besonders bei den Jugendlichen wurde ein sprunghaftes Anwachsen der Mitgliederzahl beobachtet. Das bisherige erfolgreiche Wirken war nur möglich, weil sich viele Mitglieder - mit der Vorstandschaft - stets der traditionellen Werte der Schechener bzw. Hochstätter Schützen bewusst waren. Dieses Bewusstsein bei der Jugend zu erwecken, zu erhalten und zu pflegen, wird auch in der Zukunft eine unserer wichtigsten Aufgaben sein, um das einmal Geschaffene auch für die Zukunft zu erhalten. |
Im 2. OG des Gasthofes befinden sich 8 neu renovierte 10 m - Stände,
